Ablauf einer Zukunftskonferenz
Eine Zukunftskonferenz beginnt nach einem sich kennen lernen mit einem Rückblick in die Vergangenheit. Dieser Rückblick lässt Gemeinschaftsgefühl aufkommen und bildet eine wichtige Grundlage für alle weiteren Phasen.
Anschließend blickt man ein erstes Mal in die Zukunft und trägt zusammen, was von außen auf einen zukommen wird, auf was man sich einstellen und wofür man gerüstet sein sollte. Auch das verbindet und es wird für alle spürbar, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen. Es entsteht Energie für gemeinsames Handeln.
Am Morgen des zweiten Tages wird die aktuelle Situation beleuchtet. Was läuft schon gut, was weniger gut? Worauf kann man stolz sein und was bedauert man aber vielleicht auch? Was will man in eine gemeinsame Zukunft mitnehmen, was eher da lassen?
Und dann geht es an den Entwurf einer gemeinsamen Vorstellung von der Zukunft. Zunächst visionieren kleine Gruppen und erschaffen eine Bildhafte und lebendige Vorstellung vom Zustand, den man in X Jahren erreicht haben möchte. In kreativen Inszenierungen werden diese Zukunftsbilder lebendig für alle vorstellbar und erlebbar.
Am zweiten Abend und dem darauffolgenden Morgen kommt der wichtigste Schritt zu einer gemeinsamen Zukunft: die Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Zukunftsbildern werden herausgeschält und zu einer von allen getragenen Vision zusammengetragen.
In der letzten Phase werden auf diesem Fundament aufbauend Maßnahmen, Aktivitäten und Projekte geplant.
Wann lässt sich die Zukunftskonferenz besonders gut anwenden?
Beispiele für erfolgreichen Einsatz der Zukunftskonferenz
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