Harrison Owen
Harrison Owen, geboren 1935, ist Präsident der H.H.Owen and Co. Sein akademischer Hintergrund sowie seine Fortbildungen waren auf die Natur und auf die Funktion von Mythen und Ritualen gerichtet.
Harrison Owen hat schon früh, genauer gesagt Anfang der Sechziger Jahre, mit Selbstorganisation experimentiert. Erste Schritte dazu unternahm er, als es um die Ausbildung freiwilliger Entwicklungshelfer ging, die später für 2 Jahre als Grundschullehrer in Liberia arbeiten sollten. Da die Verantwortlichen die Vorbereitungen für die Schulung der Freiwilligen versäumt hatte, musste sich Harrison Owen, der damals als Associate Director des United State Peace Corps in Liberia war, etwas einfallen lassen.
Da eine eingehende Vorbereitung der Schulung unmöglich war, entschied er sich, sie weitgehend auf Selbstorganisation basieren zu lassen, da er glaubte, die größte Ressource seien die Freiwilligen selbst. Die Schulung wurde ein voller Erfolg: die Eingewöhnungszeit der Freiwilligen war kürzer und die Abbrechrate geringer als zuvor. Mehr darüber ist in Harrison Owens Buch “Raum für den Frieden” zu lesen.
In den Jahren danach arbeitete er mit ganz verschiedenen Organisationen. Darunter waren u.a. kleine Dörfer in Westafrika, städtische Kommunen und Einrichtungen sowie Einrichtungen und Programme im Gesundheitswesen.
Bei dieser Arbeit entdeckte er die Bedeutung von Mythen und Ritualen in Organisationen und wie er das, was er darüber wusste, anwenden konnte.
1977 gründete Harrison Owen die H.H.Owen and Co., um die Kultur von Organisationen während seiner Beratung in Transformationsprozessen praktisch und theoretisch zu erkunden.
Harrison Owen veranstaltete das erste Symposium zum Thema Organisationstransformation und entwickelte die Methode Open Space Technology.
Seither ist Harrison Owen weltweit tätig, um Organisationen und Unternehmen mit Hilfe der Open Space Technology in Transformationsprozessen zu begleiten.
Persönliche Website von Harrison Owen: www.ho-image.com
Literatur zu Open-Space