Die Entstehung von Open-Space
Harrison Owen organisierte und moderierte im Jahr 1983 eine internationale Konferenz mit 250 Teilnehmern. Die Planungen dafür dauerten über ein Jahr und der Aufwand dafür, sowie für die Vorbereitungen war enorm. Es ging darum, die passenden Themen, Vorträge, Redner, Informationsblätter und Teilnehmer zu finden und alles bis ins kleinste Detail zu organisieren und vorzubereiten. Es gab Vorträge, Diskussionsrunden, Handouts, Podiumsdiskussionen, etc.
Doch die Konferenz kam bei den Teilnehmern nicht besonders gut an, obwohl sie eigentlich recht gelungen schien. Harrison Owen beschloss, so etwas nie wieder zu machen.
Bestärkt wurde er in diesem Entschluss am Ende der Konferenz, als alle Beteiligten, er eingeschlossen, zu der Erkenntnis kamen, dass der beste und wirklich nützliche Teil der Konferenz, aus den Kaffeepausen bestand, also dem Teil, mit der er als Organisator nicht das geringste zu tun gehabt hatte.
So fragte sich Harrison Owen, ob man die Synergie und Begeisterung einer guten Kaffeepause mit der Aktivität und den Ergebnissen eines guten Meetings verbinden konnte. Dabei ließ er sich von einfachen Prinzipien der Kommunikation und Organisation leiten. Das Ergebnis heißt Open Space Technology.
Mehr zu Harrison Owen
|