Zukunftskonferenz / Zukunftswerkstatt
In einer Zukunftskonferenz (Future Search) oder Zukunfts- werkstatt* entwickelt eine heterogen zusammengesetzte Gruppe von Menschen (50 bis 70 Personen) in zweieinhalb Tagen ein gemeinsames Zukunftsbild und beginnen noch in der Zukunftskonferenz diese mit ganz konkreten Handlungsansätzen zu gestalten. Dem ganzen liegt ein fundierter Dialog-, Visions- und Planungsprozess zugrunde.
Die Ergebnisse unter anderem:
- Ein tragfähiges gemeinsames Zukunftsbild
(wo wollen wir hin?)
- Anstoß von Initiativen, Maßnahmen oder Projekten
- Gemeinsamkeiten erkennen
- Verbesserte Zusammenarbeit unterschiedlichster Interessengruppen
Die Zukunftskonferenz legt den Fokus bewusst auf die Gemeinsamkeiten statt auf die Unterschiede in den Sichtweissen der Teilnehmer, um auf dem Fundament der (immer) vorhandenen Gemeinsamkeiten (Common Ground) eine gemeinsame Zukunft wachsen zu lassen.
Die Methode Zukunftskonferenz (Future Search) wurde von Marvin Weisbord in den 90er Jahren entwickelt und basiert auf den Erkenntnissen seiner 30-jährigen Tätigkeit als Berater und Begleiter in Veränderungsprozessen.
* Der Begriff Zukunftswerkstatt wird von uns Synonym für Zukunftskonferenz verwendet. Ursprünglich wurde der Begriff Zukunftswerkstatt von Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert für eine etwas andere Workshop-Form geprägt.
|