Konflikte klären durch Konfliktmoderation

Konflikte verhärten sich, wenn kein Dialog mehr zwischen den Konfliktparteien stattfindet.

Die Aufgabe des Konfliktmoderators ist deshalb zunächst, die Beteiligten wieder ins Gespräch zu bringen. Das gelingt über einen intensiven und wertschätzenden Austausch von Sichtweisen und Perspektiven.

Der Konfliktmoderator spielt hierbei eine tragende Rolle. Er sorgt für den geschützten Rahmen und ist dabei nicht unparteiisch, sondern all-parteilich. Jeder fühlt sich von ihm vertreten.

Weiterhin geht es in der Konfliktklärung darum, das gegenseitige Verstehen zu ermöglichen. Außerdem wird erreicht, dass die Entstehung und die Mechanismen für die Aufrechterhaltung des Konfliktes von den Beteiligten verstanden werden.

Auf dieser Grundlage können dann Lösungen entwickelt sowie Absprachen und Vereinbarungen getroffen werden.

Die von uns eingesetzte Methodik für Konfliktklärungen wurde von Christoph Thomann, einem Schüler von Schulz von Thun, entwickelt. Sie basiert, ähnlich wie Dynamic Facilitation, auf der Annahme, dass es für einen klärenden oder lösenden Prozess unabdingbar ist, dass sich jeder einzelne auf einer tiefen Ebene gehört und verstanden fühlt. Nur dann ist die Bereitschaft vorhanden, im Prozess wieder aufeinander zuzugehen.

 

 

 

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