Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung

Neue Formen kommunaler Bürgerbeteiligung sind in aller Munde, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Politikverdrossenheit vieler Bürger. Bürgerbeteiligung unterstützt die Arbeit der Organe und der Verwaltung.

Es geht darum, Bürger unter der Leitung und Steuerung der Verwaltung gezielt in die Gestaltung ihres Lebensraumes in Stadt oder Gemeinde einzubeziehen.

Bürgerbeteiligung kann erfolgen, um

  • ein gemeinsames Zukunftsbild zu schaffen, das als Leitstern für viele Jahre wirken kann
  • Einzelentscheidungen auf eine breite Basis zu stellen und die Akzeptanz zu fördern
  • Bürgerengagement zu fördern

Beispiele für Formen der Bürgerbeteiligung:

  • Zukunftskonferenz und Zukunftswerkstatt - Bürger erarbeiten gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung ein Zukunftsbild ihrer Stadt oder Gemeinde und legen die strategische Entwicklungsrichtung für die kommenden Jahre fest. Der Zeithorizont umfasst meistens 10-15 Jahre.
  • Informationsmärkte - Bürger werden über Projekte und Vorhaben informiert, tauschen sich darüber aus und können Meinungen und Anregungen platzieren und Rückmeldung geben.
  • Dialogorientierte Bürgerversammlungen - Dialog und Austausch zu einem Leitthema mit der Möglichkeit, Rückmeldung an Gemeinderat und Verwaltung zu geben.

Beispiel: Metzingen

 

 

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